POSITION

links

 

Rem Koolhaas
office for metropolitan archtecture

Henke und Schreieck
Büro- und Geschäftshaus K47
henke und schreieck Architekten

Günther Domenig
www.archconsult.com/d/domenig/default.htm

Szyskowitz . Kowalski
www.szy-kow.at

Future Systems
www.future-systems.com

form follows function

...o.k! unbestritten! ...aber wie definiert sich 'function'?

> 'function' ist die (mögliche) mechanische und physische Funktion einer Form, deren ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, usw. - aber auch die ständige Kommunikation der Form mit seiner Umwelt, d.h. eine über die eigentliche Benutzung hinausgehende Interaktion mit den Benutzern, aber auch den Nicht-Benutzern.

> Funktion ist nicht zwingend sachlich. Auch ideelle Inhalte, Symbole und Zitate haben ihre Funktion. Jedes Objekt kommuniziert auf Grund seiner Eigenschaften ständig mit seiner Umgebung und löst in jeden Fall eine Reaktion aus.

> Je elementarer und einfacher die Basisstruktur des Objektes ist, umso flexibler und vielfältiger sind seine zukunftigen Aufgaben und Erscheinungsbilder, umso wirtschaftlicher und nachhaltiger ist dessen Existenz.

> Architektur (Kunst) ist (in jeden Fall) vierdimensional!

> 'Gute' Form braucht die Zeit seiner "natürlichen" Evolution. Funktion, Form und Wirkung wachsen ständig in Richtung Perfektion und erreichen diese immer nur nur für kurze Zeit, da sich der Kontext und die Umwelt ständig verändern bzw. entwickeln.

> Gelungene Form definiert sich in seiner konkreten Verwendung! Die Gestalt und die Art der Verwendung, also die Nutzung, kann und soll sich an geänderte Rahmenbedingungen anpassen.

> Probleme sind die nützliche Symptome im Gestaltungsprozess und weisen nur auf unzureichend überlegte Schwachpunkte hin. Die offene und kreative Verarbeitung dieser gewonnenen 'Erkenntnisse' perfektioniert die werdende Form.

> Zufälle oder Pannen dürfen nicht als Feinde begriffen werden, sondern sind Tatsachen, deren "Verarbeitung" selbstverständlich Spuren in der Form und/oder Struktur hinterläßt.

> Kurzform: offen bleiben! ...und nicht verkrampfen.

> Der Entwurfsprozess endet erst mit der völligen Zerstörung des Gegenstands bzw. des Objektes. ...und Zerstörung bedeutet idealerweise Zerlegen in seine materiellen Bestandteile, Rückführung in den Materialkreislauf oder noch besser Weiterverwendung in adaptierter Form.

> dieser ganze positionsschmofu wird noch fortgesetzt, erweitert und überhaupt ... sobald ich Zeit find!

> "die Süssigkeit nieder Kosten überdauert bei weitem nicht die Bitterkeit schlechter Form (Rem Koolhaas, sinngemäß)!"