Das LichtLabor.

Im Lichtlabor werden leuchtende Objekte und Systeme entwickelt, die mechanische und elektronische Funktionen auf Basis des "Upcycling" verbinden.
Das Ziel ist die maximale Nachhaltigkeit in Produktion, Betrieb und Wartung, bis hin zu einer möglichen rückstandlosen Entsorgung (zu der es idealerweise natürlich nie kommt!).ツ

Das LichtLabor erforscht primär schönes Licht für v.a. Wohn- und Arbeitsbereich. Die jeweilige Form entwickelt sich aus Bauteilen, die entweder aus Weggeworfenem extrahiert wurden oder einfach gefunden sind. Zusätzlich wird aus einem Fundus diverser Materialreste geschöpft, aus denen besondere Elemente angefertigt werden. Neue Teile werden ausschließlich in jenen Bereichen verwendet, wo es für die Qualität des Gesamtproduktes notwendig ist.

Genau geommen verkaufen Möbelhäuser mittelfristigen Sperrmüll, Gebäude werden nach kurzer Nutzung wieder abgerissen und Elektrogeräte gehen nach Ablauf der Gewährleistung kaputt. Unter dem Eindruck des aktuellen Klimawandels und der anhaltend intensiven Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen schmerzt unsere Verschwendungssucht besonders. Erscheinungen zur Profitoptimierung, wie die geplante Obsolenz von Produkten oder die Verwendung problematischer Inhaltsstoffe oder Produktionsprozesse stehen in diametralen Widerspruch zu den aktuellen globalen Herausforderungen. Die dadurch erwachsenden Probleme werden automatisch an die Gesellschaft übertragen.

Das LichtLabor ist eine mögliche Gegenposition

Ökologie und Nachhaltigkeit

+ Fokus auf die Verwendung biogener Materialen, wie Holz, Hanf, …
+ Wiederverwendung von vermeintlichem „Elektroschrott“, v.a. der i.d.R. funktionsfähigen Netzgeräte (Transformatoren 5V, 9,3V, 12V und 18V), aber auch sämtliche Bauteile weggeworfener Elektrogeräte
+ Allgemeine Wieder- bzw. Sekundärverwendung weggeworfener Dinge - Effiziente Lichttechnik auf Basis von LEDs - Robust, Wartungs- und Reparaturfreundlich
+ …

Funktion und Design

+ Verwendung von Optischen Linsen und Farbglas zur optischen Lichtsteuerung - Integration grundlegender mechanischer Funktionen in das Lampendesign zur interaktiven Steuerung des Lichtes (also per Hand).
+ Betonung der Schönheit der elektronischen Bauteile, d.h. kein Verstecken der notwendigen Widerstände, Kabel, … - allerdings ausschließlich im Gleichstrom-Bereich der Beleuchtung!
+ Interpretation des Themenbereichs ‚Kristallluster’ mit den Möglichkeiten der LED-Technik
+ Integration verschiedener Beleuchtungsarten (zB. direkt – indirekt, …) in einen Leuchtkörper, die wahlweise oder gemeinsam verwendet werden können.
+ Einfacher, klarer und transparenter Aufbau
+ Gestalterische Spannung High Tech – Low Tech